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Seriensieger Bart Swings und Manon Kamminga erneut ganz vorne

Zum vierten Mal in Folge siegte der Belgier Bart Swings beim BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating. Und auch Manon Kamminga aus den Niederlanden stand zum dritten Mal ganz oben auf dem Podest. Bei perfekten sonnigen Bedingungen feierten 5.445 Inlineskater das 20-jährige Jubiläum des BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating – angefeuert von 250.000 Zuschauern entlang der gesamten Strecke.

„Dieser Sieg ist sehr besonders für mich, ich habe zum ersten Mal im Massensprint gewonnen,“ erklärte Bart Swings (Powerslide Matter Team) nach dem Rennen. Nach einer Vielzahl von Ausreißversuchen durch unterschiedliche Fahrer, kam das Feld schließlich nahezu geschlossen auf die Zielgerade. Hier konnte sich Bart Swings im Fotofinish vor Gary Hekman (Bont Skates Team) aus den Niederlanden sowie dem Spanier Patxi Peula (EOSkates-BOOM) durchsetzen. „Das heutige Rennen war durch die vielen Ausreißversuche und Tempowechsel wesentlich anstrengender als die Rennen der vergangenen Jahre, die ich im Alleingang gewinnen konnte“, sagte Swings. An seinen Streckenrekord von 56: 49 Minuten reichte die Siegeszeit (59:59) in diesem Jahr nicht heran. „Dafür war der Rennverlauf heute zu unruhig“, so der Belgier. Als schnellster Deutscher erreichte der Berliner Giacomo Cuncu (IKKBB-Racing-Team) in einer Zeit von 1:00:00 Stunden das Ziel auf Rang acht.

Ganz anders der Rennverlauf bei den Damen. Bereits fünf Kilometer nach dem Start wagte Manon Kamminga (Powerslide Matter Team) einen Ausreißversuch – und war damit sofort erfolgreich. „Ich habe mich immer wieder umgeschaut und dachte zunächst, dass das Feld wieder herankommen würde. Ich bin einfach immer weiter und letztendlich eine Stunde lang alleine gefahren“, beschrieb Manon Kamminga ihr Rennen. Die Niederländerin kam nach 1:08:38 Stunden ins Ziel und damit mehr als vier Minuten vor der zweitplatzierten Teamkollegin Katharina Rumpus (1:12:51) aus Darmstadt. Für Kamminga war es nach 2013 und 2014 bereits der dritte Sieg beim BMW BERLIN-MARATHON. „Es ist ein tolles Gefühl, den Massensprint des Feldes zu gewinnen“, freute sich Rumpus. „Insgesamt war das Rennen im Feld nach Manons Attacke sehr langsam, so dass ich meine Kräfte für den Zielsprint sparen konnte“, so die Deutsche. Als Dritte erreichte Vorjahressiegerin Sandrine Tas (Powerslide Matter Team) aus Belgien das Ziel.

Mit 5.445 Teilnehmern unterstrich der BMW BERLIN-MARATHON einmal mehr seine Bedeutung als weltweit größter Inlinemarathon. Insgesamt starteten am heutigen Tag Inlineskater aus 67 Nationen. Dies wurde vor dem Start des Rennens mit der Übergabe eines Guinness World Records Zertifikat offiziell bestätigt.

Frauen:

1. Kamminga, Manon, Powerslide Matter/NED 1:08:38 Stunden

2. Rumpus, Katharina, Powerslide Matter/GER 1:12:51

3. Tas, Sandrine, Powerslide Matter/BEL 1:12:51

Männer:

1. Swings, Bart, Powerslide Matter/BEL 59:59 Minuten

2. Hekman, Gary, Bont Skates/NED 59:59

3. Peula, Patxi, EOSkates-BOOM/ESP 59:59

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