
Susann Adermann, Günter Melzer,...
Sechs Events in allen Teilen Deutschlands, rund 7000 Teilnehmer und viele internationale Top-Athleten sprechen eine klare Sprache: Der GERMAN INLINE CUP 2010 war ein Erfolg und hat sich im dritten Jahr seines Bestehens weiter etabliert. Die Verbindung von Profi- und Freizeitsport in einem Event funktioniert, wie den stolzen Gesamtsiegern der Kategorie „Fitness“ auf dem Kölner Siegerpodest anzusehen war, die gemeinsam mit den Gesamtsiegern der Kategorie „Speed/Teams“ gefeiert wurden.
Die Gesamtsieger heißen in diesem Jahr Sabrina Rossow vom Experts Race Team und Alexander Bastidas vom Bont arena geisingen Team. In der Kategorie "Fitness" siegten Susann Adermann (SCC XSpeed) und Günter Melzer (SC Oberndorf).
Die Deutsche Serie profitiert ohne Frage auch von der Schwäche anderer nationaler Rennserien in Europa, zeigt aber auch auf, mit welcher Struktur es in Zeiten begrenzter Finanzmittel funktionieren kann. Drei der sechs Events sind kombinierte Veranstaltungen mit Läufern und jeweils rund 1500-2000 Inline-Skatern. Die anderen drei sind reine Inline-Events mit einer Teilnehmerzahl von 500-1000 Teilnehmern. Durch unterschiedliche Eventformen ist die Aufmerksamkeit gesichert, die Strecken abwechslungsreich und attraktiv und die Veranstaltungen im Verbund profitieren voneinander.
Vor diesem Hintergrund blickt auch Petr Stastny, Geschäftsführer der ausrichtenden IGUANA Deutschland GmbH, optimistisch in die Zukunft.
Herr Stastny, die dritte GIC Saison ist Geschichte, wie lautet Ihr erstes Fazit?
Unsere Partner, die Organisatoren der Rennen und auch wir sind insgesamt recht zufrieden mit der Saison 2010. Die vollzogene behutsame Erweiterung in der dritten Saison um zwei auf insgesamt sechs Rennen hat der Serie eine deutschlandweite Präsenz von Norden nach Süden und von Osten nach Westen eröffnet.
Auffallend ist die zunehmend internationale Beteiligung und die umkämpfte und beliebte Fitness-Wertung, wo liegen die Gründe für diese positive Entwicklung?
Da spielen meines Erachtens nach verschiedene Faktoren eine Rolle: bevor wir zur internationalen Beteiligung kommen, möchte ich die in 2010 sprunghaft angestiegene Zahl der deutschen Teams erwähnen, die natürlich auch im Zusammenhang mit der kurzfristigen Absage der German Blade Challenge gesehen werden muss. Die hohe Qualität der Felder bei Rennen des GERMAN INLINE CUP durch eine starke Teilnahme von internationalen Teams, bestätigt jedoch die positive Tendenz, die wir schon in den ersten beiden Jahren seit 2008 feststellen konnten.
In gleichem Maße machen wir das Ganze aber auch für ambitionierte und weniger ambitionierte Freizeitskater. Dafür gibt es die Kategorie Fitness, und wir bringen auch hier die Sieger auf das Podest gemeinsam mit den Profis. Das kommt gut an und alle haben Spaß dabei.
Die spannende Frage geht nun natürlich in die Zukunft. Wie geht es weiter im nächsten Jahr?
Wir haben uns mit unseren Partnern im Grundsatz darauf geeinigt den GERMAN INLINE CUP auch in den kommenden Jahren durchzuführen. Damit machen wir insbesondere den Freizeit-Skatern in Deutschland und den Nachbarländern ein Angebot mit gut organisierten Rennen, die mit einem umfangreichen Rahmenprogramm ergänzt werden. Wie bereits gesagt, die Top-Skater aus aller Welt nehmen auch gern an den GIC-Rennen teil, denn neben der guten Organisation, sind die Orte und Strecken sehr attraktiv und last but not least: Das Preisgeld lässt sich auch sehen. Damit folgen wir unseren Anspruch: Spitze+Breite+Lifestyle und freuen uns auf 2011!
